Sich selbst etwas Gutes tun ist sehr wichtig, besonders wenn der Körper Zeit braucht um zu heilen.
Das habe ich in den letzten Monaten gelernt.

Es fühlte sich so gut an, letztes Wochenende endlich die warme Sonne genießen zu können. Als ich das erste warme Frühlingslicht des Jahres spürte fühlte ich mich – zum ersten Mal in 2018 mit offenen Schuhen und einem schulterfreien Kleid – so frei und wohl.

 
Wenn das Leben passiert …

Es war ein wenig still hier, und viele meiner Pläne wurden durchkreuzt, weil ich vor ein paar Wochen im Februar die Treppe hinuntergefallen bin und mir die Bänder um meinen linken Knöchel angerissen habe.

Ich hatte seither eine längere und schmerzhafte Genesung, aber ich hatte Glück im Unglück – denn die Knochen wurden nicht geschädigt.

Glücklicherweise konnte ich in meinem Büro von daheim aus arbeiten.
Glücklicherweise ist mein Auto ein Automatikauto, sodass ich trotzdem ‘mobil’ sein konnte, wann immer es nötig war. (Es sind die kleinen Dinge im Leben.)
Und glücklicherweise ist das alles nur etwas Vorübergehendes, und nichts Ernstes.

…dann passiert es

Was mich am meisten genervt hat, war die Tatsache, dass ich längere Zeit weder Yoga unterrichten noch selbst machen konnte. Zwei Wochen nach dem Vorfall ging ich wieder ins Studio und entschied mich wieder zu unterrichten, wobei ich dabei aber nur vorne sitzen und Anweisungen geben konnte – was für mich und meine Schüler eine ganz neue Herausforderung war.

Ich muss es immer noch sehr langsam angehen lassen und vorsichtig sein. Mein Körper war seither buchstäblich auf Hochspannung und ich freue mich jetzt schon wieder darauf, bald wieder Sprünge usw. machen zu können.

Ich möchte bestimmt kein Mitleid, nur weil ich ein wenig rumjammere und mich beschwere. Stattdessen möchte ich den Fokus in meinem heutigen Blogpost langsam auf die Dinge richten, die ich in den letzten Wochen erkannt habe. Denn ich hatte viel Zeit zum Nachdenken und Sinnieren, während ich buchstäblich meine Füße hochlegen und mich schonen musste, um zu heilen.

Lies weiter, wenn du wissen willst was ich getan habe, um tatsächlich von meiner ‘Zwangspause’ zu profitieren. Hier also folgt meine Liste, wie man sich selbst etwas Gutes tut, wenn man sich erholen muss.

Wie man sich selbst etwas Gutes tut, wenn der Körper Zeit zum Heilen braucht
  • Es dreht sich alles um das Essen
    Gutes Essen (richtiges, nahrhaftes und gesundes Essen). Lass dir dein Essen nach Hause liefern. Lass dich von deinen Liebsten verwöhnen (und sage ihnen ein riesengroßes Danke für all die Dinge, die sie für dich tun). Koche. Selbst wenn du dich dafür hinsetzen musst, um das Essen zuzubereiten, dann kann es immer noch eine sehr gute Erfahrung sein. Nimm dir ganz viel Zeit um das Essen, das du isst, wirklich zu genießen, anstatt es nur zu verschlingen – wie man es vermutlich leider die meiste Zeit im Alltag tut.
  • Streiche das Wort ‘Stress’ aus deinem Leben
    Denn ehrlich gesagt kannst du dir das im Moment wirklich nicht leisten, wenn du dich gerade mitten in einer Erholungsphase befindest. Endlich mal darfst du völlig entspannen und die Dinge langsam angehen.
  • Zeit für dich selbst
    Wenn war das letzte Mal, dass du etwas für dich selbst getan hast oder dich gefragt hast: “Was will ich wirklich?” “Was brauche ich, um glücklich zu sein?” – JETZT ist genau der Moment, um Zeit mit dir selbst und für dich selbst zu verbringen.
  • Schlaf gut
    Es gibt nichts Besseres als ein langer und guter Schlaf. Wenn du unfähig bist etwas zu tun, dann zwing dich nicht aufzustehen oder auf einen Bildschirm zu schauen – lass dein Kissen für die nächsten Stunden dein bester Freund sein (ohne dich deshalb schlecht oder unproduktiv zu fühlen). Um deine Kräfte wiederherzustellen, und um dich so im Schlaf zu heilen.
  • Listen und Pläne erstellen
    Alle Pläne beginnen im Jetzt. Das ist der erste Schritt, den man immer machen muss. Konzentriere dich auf die guten Sachen. Solange dein Körper nicht aktiv sein kann, kann es dein Geist trotzdem immer noch sein. Solltest du Fieber haben, wäre natürlich Schlaf deine erste Priorität, aber wenn du nicht an Grippe oder ähnlichem erkrankt bist, dann kannst du die Zeit die du hast immer noch aktiv nutzen um dich auf deine Ziele zu konzentrieren und um sie zu verfeinern. Positives Denken ist hier ein Schlüsselwort.

Normalerweise würde ich sagen: Mach Yoga.

Aber dein Körper braucht jetzt vor allem Ruhe. Ich kann es z.B. auch überhaupt nicht nachvollziehen, wenn Teilnehmer von meinen Kursen krank ins Studio kommen. Nicht nur, weil sie andere anstecken könnten, sondern auch, weil sie das Gegenteil von dem tun, was der Körper ihnen sagt: ihm Ruhe geben.

Zumindest gibt es einige wenige sehr entspannende Yoga-Haltungen, die ich für mich selbst übe, wenn ich außer Gefecht gesetzt bin, und die man im Liegen machen kann. Wenn du gerne mehr darüber erfahren willst, dann würde ich dir empfehlen, nach Youtube Videos mit ‘Restorativem Yoga’ zu suchen.

Und ich bin so froh sagen zu können, dass mein Physiotherapeut mir gestern endlich das “Go” gegeben hat, wieder Yoga zu machen. Großes Hurra! Jetzt werde ich für meine Mitmenschen und Lieben wieder erträglich werden! … ;)

Jede Krankheit ist ein Bote

Beschwerden und Krankheiten scheinen uns eigentlich immer dann zu treffen, wenn wir es gerade am wenigsten brauchen.

Obwohl es sehr nervig ist, glaube ich fest daran, dass jeder Schmerz oder jede Unpässlichkeit dazu da ist, um uns etwas mitzuteilen. Wie eine Ohrfeige aus dem Universum, um dich wirklich endlich mal wach zu rütteln, wenn du immer noch nicht auf die Signale hörst, die dein Körper dir aussendet, oder wenn du immer noch nicht hören willst, was deine innere Stimme dir eigentlich sagen will. Wie ein Hinweis: “Hey, du musst besser auf dich aufpassen.”

Da ich viel mit Menschen arbeite, sind hier nun noch ein paar weitere Gedanken über die untrennbare Verbindung von Körper und Geist, die ich beobachtet habe, und die oft wahr zu sein scheinen:

  • Eine Migräne kann der Bote sein, der dir sagt, dass du deinen Geist mit zu vielen stressigen Gedanken gefüttert hast, oder dass du deinem Körper  schon zu lange mit der falschen Nahrung ernährt hast (wie z.B. Hormone in Fleisch usw.).
  • Ein aufgeblähter Bauch kann der Bote sein, der dir sagt, dass du besser für dich sorgen musst. Dein Körper und dein Geist können die Nahrung und die Emotionen, die du im schon länger verfütterst, nicht weiter ‘verdauen’.
  • Eine Infektion im Ohr könnte dir zeigen, dass du dich fragen solltest: Was will ich nicht hören?
  • Eine Entzündung der Stimmbänder könnte die Dinge symbolisieren, die du schon vor langer Zeit hättest sagen sollen und welche dir buchstäblich im Hals stecken geblieben sind.
  • Schmerzen in den Hüften / im unteren Rückenbereich können darauf hinweisen, dass du zu viel emotionalen Stress oder Sorgen hast.
  • Schmerzen in Ihrem oberen Rücken / in den Schultern könnten auf das Gefühl hinweisen, das man hat, wenn man  zu wenig Unterstützung bekommt.

Zusätzliche Worte

Natürlich bezieht sich der heutige Blogpost ausschließlich auf Krankheiten und Leiden, die nur vorübergehend sind, denn bisher war ich zum Glück gesegnet genug, um nur an ‘kleinen Dingen’ gelitten zu haben. Ich kann also nicht für jemanden sprechen, der an einer tödlichen Krankheit leided oder der etwas Ernsthaftes oder Angeborenes hat, weil ich diese Erfahrung nicht habe. Aber vielleicht ja auch dann, und das würde mich sehr freuen, können meine Tipps ein wenig weiterhelfen. Denn sich um sich selbst zu kümmern ist immer richtig, egal an welchem Punkt im Leben man sich befindet.


Mein outfit:

‚Lace Cami Midi Prom Dress’ & ‚Cage Sphere Clutch Bag‘ von ASOS
‘La Vintage Rosé’ Sonennbrille von Guillaume Marie Paris
Halskette mit einer echten Blume und Blattgold von Crafty Kaya

Dies ist keine Werbeanzeige. Ich wurde nicht von den  genannten Marken gesponsert.

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Alle Fotos von meinem Partner Black Spirit X (www.bsx-world.com)

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